Ortsverein Birkenfeld e.V.
Ortsverein Birkenfeld e.V.
 

Die Geschichte des Roten Kreuzes

"Das Werk ist gegründet.
Ich war nur ein Werkzeug in der Hand Gottes.
Nun ist es an anderen,... es weiter zu halten!"


Zitat des Rotkreuz-Gründers Henry Dunant (1828 - 1910)

 

Bereits 1864 unterzeichneten zwölf Staaten einen Vertragsentwurf des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz:

  • „zur Verbesserung des Schicksals der Verwundeten Soldaten der Armeen im Felde“

Im Jahr 1949 wurden drei weiter Abkommen mit aufgenommen:

  • "zur Verbesserung des Loses der Verwundeten und Kranken und Schiffbrüchigen der Streitkräfte zur See"

  • "über die Behandlung von Kriegsgefangenen"

  • "zum Schutz von Zivilpersonen in Kriegszeiten"

Heute erinnert ein Denkmal des Roten Kreuzes in einem Park oberhalb des Dorfes an die Geburtsstunde dieser Organisation. 77 Nationen, deren Namen in Steine aus den jeweiligen Ländern gehauen sind, bekunden ihre Zugehörigkeit zum humanitären Gedanken Dunants. Alljährlich besuchen Hunderttausende das Dorf Solferino - den ideellen Mittelpunkt des Roten Kreuzes.

Mit der Genfer Konvention vom Jahre 1864 wurde das rote Kreuz als internationales Zeichen festgelegt. Die so gekennzeichneten Personen (Ärzte, Pflegepersonal) und Einrichtungen (Lazarette, Krankenhäuser, Krankenwagen, Lazarettzüge usw.) gelten im Krieg als neutral, das heißt, es dürfen an ihnen keine kriegerischen Handlungen, wie Gefangennahme oder Beschießung, vorgenommen werden.
In fast allen Ländern gibt es heute Vereine vom Roten Kreuz; sie haben sich auch die Betreuung der Kriegsgefangenen zur Aufgabe gemacht. Sitz des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz ist Genf; der Gründer dieser Organisation ist Henry Dunant.

Das "Rote Kreuz" umfasst auch eine Reihe von Einrichtungen, die sich in Friedenszeiten der Krankenpflege und der Betreuung Hilfsbedürftiger widmen und zahlreiche öffentliche Beratungsstellen (zum Beispiel auf Bahnhöfen) unterhalten.

Solferino, ist ein kleiner Ort in Oberitalien, knapp 10 km südlich vom Gardasee gelegen schrieb um 1859 Geschichte. Nicht nur, dass dort im Jahr 1859 die bislang blutigste Schlacht geschlagen worden war, sondern hier wurde auch die Idee einer der heut bekanntesten Organisationen geboren: dem „rotem Kreuz“
 
In der lombardischen Tiefebene bei Solferino, Marschierten am 24. Juli 1859, Französische und Italienische Truppen gegen die Österreichische Besatzungsmacht, des heutigen Norditaliens vor. Hier erfuhr Kaiser Franz Josef von Österreich seine erste Niederlage bei einer Schlacht die er selbst kommandierte. An diesem Tag gab es auf beiden Seiten mehr als 40.000 Tote und Verletzte.
Zusammen mit dem Ortsgeistlichen und Freiwilligen des Dorfes leistete Henry Dunant Hilfe für die auf dem Schlachtfeld zurückgelassenen Verletze. Ohne diese Hilfe wären sie zum sterben verdammt gewesen.

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